Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Stillberatung Oberland

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Beratungsleistungen von Stillberatung Oberland, die zwischen Kristin Hänsch und ihren Kundinnen und Kunden vereinbart werden.

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Beratungsleistungen zwischen Kristin Hänsch, Stillberatung Oberland (im Folgenden „Anbieterin“), und ihren Kundinnen und Kunden (im Folgenden „Kundin“).

Sie gelten insbesondere für persönliche Beratungen, Beratungen per Telefon oder Videokonferenz sowie für weitere auf der Website angebotene Beratungsleistungen, soweit für einzelne Angebote keine gesonderten Bedingungen gelten.

§ 2 Leistungen

Die Anbieterin bietet individuelle Beratungen rund um das Stillen und die Stillzeit an. Dazu gehören insbesondere die Stillvorbereitung in der Schwangerschaft, Unterstützung beim Stillstart, Beratung bei Fragen oder Herausforderungen rund um das Stillen sowie die Begleitung bei Veränderungen im Verlauf der Stillzeit.

Die Beratung kann je nach vereinbarter Leistung persönlich, telefonisch oder online per Videokonferenz erfolgen.

Der konkrete Umfang und die Dauer der Beratung richten sich nach dem individuellen Anliegen und werden zwischen der Kundin und der Anbieterin vereinbart.

Die Beratung dient der Information, Orientierung und individuellen Begleitung. Sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder medizinische Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder medizinischen Fragestellungen sollte zusätzlich eine geeignete medizinische Fachperson hinzugezogen werden.

§ 3 Zustandekommen des Vertrages

Ein Beratungsvertrag kommt zustande, wenn die Kundin eine angebotene Leistung verbindlich anfragt und die Anbieterin die Anfrage bestätigt bzw. einen verbindlichen Beratungstermin vereinbart.

Die Terminvereinbarung kann insbesondere telefonisch, per E-Mail, WhatsApp, über das Anfrageformular oder über ein von der Anbieterin verwendetes Buchungssystem erfolgen.

Mit der verbindlichen Terminvereinbarung kommt der Vertrag über die vereinbarte Beratungsleistung zustande.

§ 4 Termine und Terminabsagen

Vereinbarte Beratungstermine sind verbindlich.

Sollte die Kundin einen Termin nicht wahrnehmen können, wird um eine möglichst frühzeitige Absage innerhalb von 24h gebeten.

Für kurzfristig abgesagte oder nicht wahrgenommene Termine kann eine Ausfallgebühr berechnet werden, soweit dies bei der Terminvereinbarung entsprechend vereinbart wurde, aber 50 % des vereinbarten Beratungshonorars.

Der Kundin bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden bzw. Aufwand entstanden ist.

Bei rechtzeitiger Absage wird kein Ausfallhonorar berechnet.

Kann ein Termin aus Gründen, die die Anbieterin zu vertreten hat, nicht stattfinden, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die jeweils geltende Vergütung ergibt sich aus der zum Zeitpunkt der Buchung bzw. Terminvereinbarung gültigen Preisübersicht oder aus der individuell getroffenen Vereinbarung.

Die Kundin wird vor der verbindlichen Buchung über die für die vereinbarte Leistung anfallenden Kosten informiert.

Die Zahlung erfolgt, entsprechend der bei der jeweiligen Leistung angegebenen Zahlungsart, nach Rechnungsstellung innerhalb von 14 Tagen.

Sofern nichts anderes vereinbart wurde, ist die Vergütung nach Erbringung der Leistung bzw. entsprechend der bei der Buchung angegebenen Zahlungsfrist fällig.

§ 6 Telefonische und Online-Beratung

Bei einer telefonischen oder digitalen Beratung ist die Kundin dafür verantwortlich, zum vereinbarten Zeitpunkt unter der angegebenen Telefonnummer bzw. über den vereinbarten Kommunikationsweg erreichbar zu sein.

Bei Online-Beratungen ist die Kundin für die erforderlichen technischen Voraussetzungen verantwortlich, insbesondere für eine ausreichende Internetverbindung sowie ein geeignetes Endgerät.

Sollte die Durchführung einer Onlineberatung aufgrund technischer Probleme auf Seiten der Anbieterin nicht möglich sein, wird nach Möglichkeit ein Ersatztermin vereinbart.

§ 7 Persönliche Beratung und Hausbesuche

Sofern persönliche Beratungen bzw. Hausbesuche angeboten und individuell vereinbart werden, werden Ort, Zeitpunkt und gegebenenfalls anfallende Fahrtkosten vorab vereinbart.

Hausbesuche können aufgrund der regionalen Entfernung und der verfügbaren Kapazitäten nur nach individueller Absprache angeboten werden.

Für einen vereinbarten Hausbesuch können zusätzlich zur Beratungsvergütung Fahrtkosten entsprechend der zum Zeitpunkt der Buchung geltenden Preisangaben berechnet werden.

§ 8 Onlinekurs und digitale Inhalte

Sofern über die Website digitale Inhalte oder ein Onlinekurs angeboten werden, gelten ergänzend die für das jeweilige digitale Angebot angegebenen Informationen und Bedingungen.

Bei einem Onlinekurs erhält die Kundin nach erfolgreicher Buchung bzw. nach Maßgabe der jeweiligen Angebotsbeschreibung Zugang zu den vereinbarten digitalen Inhalten.

Die Zugangsdaten bzw. der persönliche Zugang zum Onlinekurs sind grundsätzlich nur für die jeweils buchende Person bestimmt und dürfen nicht an Dritte weitergegeben werden.

Die Inhalte des Onlinekurses dienen der Information und Orientierung rund um das Stillen. Sie ersetzen keine individuelle Beratung, ärztliche Untersuchung oder medizinische Behandlung.

Für digitale Produkte gelten die gesetzlichen Regelungen über Verbraucherverträge über digitale Produkte.

§ 9 Verantwortung und Abgrenzung zur medizinischen Behandlung

Die Beratung stellt eine fachliche Unterstützung und Begleitung dar.

Sie ersetzt keine ärztliche Untersuchung, Diagnose oder Behandlung und stellt keine medizinische Notfallversorgung dar.

Die Kundin bleibt für ihre Entscheidungen und die Umsetzung der im Rahmen der Beratung besprochenen Informationen selbst verantwortlich.

Bei akuten Beschwerden, gesundheitlichen Problemen oder medizinischen Notfällen ist unverzüglich eine geeignete medizinische Fachperson bzw. der medizinische Notdienst zu kontaktieren.

§ 10 Vertraulichkeit und Datenschutz

Die Anbieterin behandelt die im Rahmen der Beratung bekannt gewordenen persönlichen Informationen vertraulich und wahrt die geltenden gesetzlichen Verpflichtungen zur Vertraulichkeit.

Personenbezogene Daten werden entsprechend den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen verarbeitet.

Weitere Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden sich in der Datenschutzerklärung dieser Website.

§ 11 Widerrufsrecht

Verbraucherinnen und Verbrauchern kann bei Verträgen, die unter die gesetzlichen Voraussetzungen fallen, ein gesetzliches Widerrufsrecht zustehen.

Die Einzelheiten, insbesondere Voraussetzungen, Fristen und Folgen des Widerrufs, ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung, die der Kundin vor bzw. bei Vertragsschluss zur Verfügung gestellt wird.

Bei Dienstleistungen kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen insbesondere dann vorzeitig seine Wirkung verlieren bzw. Wertersatz für bereits erbrachte Leistungen anfallen, wenn die Kundin ausdrücklich verlangt, dass die Leistung bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt.

Bei digitalen Inhalten gelten die hierfür vorgesehenen gesetzlichen Regelungen. Insbesondere können bei digitalen Inhalten besondere Anforderungen an die ausdrückliche Zustimmung zum Beginn der Ausführung vor Ablauf der Widerrufsfrist gelten.

§ 12 Haftung

Die Anbieterin haftet nach den gesetzlichen Vorschriften.

Eine Haftungsbeschränkung gilt insbesondere nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.

Im Übrigen gelten die gesetzlichen Haftungsbestimmungen.

§ 13 Änderungen der AGB

Änderungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten grundsätzlich nur für Verträge, die nach Inkrafttreten der jeweiligen Änderung geschlossen werden.

Für bereits bestehende Verträge gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Bedingungen, soweit nicht eine Änderung aufgrund gesetzlicher Vorgaben erforderlich ist.

§ 14 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Gegenüber Verbraucherinnen und Verbrauchern gelten die gesetzlichen Gerichtsstandsregelungen.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.